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[Brief] Asrael (PC) -> Harbin Wester (NPC)

Phandalin, am 11. Tag in der Zeit der Blumen, 1484

 

Hochgeehrter Herr

Mit diesem Briefe möchte ich euch unterrichten, über die Ereignisse der vergangenen zwei Tagesläufe, den daraus hervorgegangenen Geschehnissen und einer abschliessenden Bitte.

Am 9. Tag des Kythorn bereiste ein vier Mann starker Trupp die örtliche Krypta, um die Ursache der wandelnden Toten zu ergründen. Es wurde vermutet, dass die Ursächlichkeit in den tieferen Katakomben zu ergründen wären. Ein Hinweis darauf lieferte eine göttliche Rune am Eingang zur Krypte, welche den Untod zu bannen vermochte. Im Zuge der Erkundung vernahmen wir Geräusche welche wir infernalischen Ursprungs zu deuten glaubten. Ebenso entdeckte unser Trupp eine im Gegensatz zur restlichen Krypta fein gearbeitete Türe, welche jedoch nicht geöffnet wurde. Es haben sich im Korridor davor auf magische Art und Weise Flammen entzündet und eine Art Explosion erschütterte die Krypta zeitnah. Ebenso zeichnete sich auf magische Art und Weise ein Pentagramm aus rötlichen Linien über das heilige Symbol der Glücksgöttin am Eingang zu besagter Krypta. Wir verliessen daraufhin die Stätte, um im örtlichen Tempel Bericht zu erstatten.

Das am Folgetag dokumentierte Zusammentreffen mit einer Tiefen, namentlich Kerii Silberfeder, referenziert auch als Lady Silberfeder bei der Schwester zum Tempel der Tymora, erbrachte folgende Anschuldigungen (im Zitat): "Wart ihr bei euren Nachforschungen erfolgreich, Bringer der Verdammnis?" und "Vielleicht feiert man mich als Heldin, wenn ich den Bringer der Verdammnis seiner gerechten Strafe zuführe."
Es ist öffentlich bekannt, dass der Tiefling unter zuvor genanntem Namen provoziert, schikaniert und in diesem besonderen Fall öffentlich denunziert. Prominentestes Beispiel der jüngsten Zeit ist der versuchte Totschlag eines Gottesdieners des Myrkul mittels eines Feuerzaubers auf dem Marktplatz zu Phandalin und der darauffolgenden Flucht vom Tatort mittels eines Magie. Unter diesen Umständen; der Rücksichtslosigkeit und Bereitschaft tödliche Gewalt ohne Vorwarnung anzuwenden, muss ich davon ausgehen, dass selbige Tiefe ein Interesse daran hat, meiner Person - in Form zuvor erwähnter Selbstjustiz aus niederen Beweggründen - Schaden zuzufügen, um (dem Zitat entnommen) "vielleicht als Heldin gefeiert zu werden".

Eine weitere notable Beobachtung: Selbige Tiefe reiste einen Tag zuvor mit Sack und Pack ab, ohne weder die örtliche Administration, noch ihre Lehrmeisterin, die Tiefe Talime, über mögliche wichtige Erkenntnisse zu informieren. Namentlich die unbestätigte Öffnung eines Ebenenportals in die Abyss unterhalb der Krypta. Das Vorenthalten solch wichtiger - wenn auch bis dato unbestätigter - Erkenntnis lässt mich vermuten, dass die Tiefe möglicherweise eine persönliche Agenda verfolgt.

Meine abschliessende Bitte sei die Folgende: Ich, Asrael, Paladin des Torm und Aspirant im Orden der Panzerhandschuhe, bitte um ein Treffen mit der hiesigen Stadtverantwortung um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Miteinbezogen oder vorzeitig über diese briefliche Unterrichtung müssen sein: Die Rechtsvertretung der Ortschaft, die verantwortliche des magischen Zirkels sowie die vorstehende Kirche Phandalins. Es wurden bereits willige Abenteurer, Söldner und Gutseelen angefragt, die in dieser Sache: Der Ergründung des Gerüchtes über ein Ebenenportal, tatkräftige Unterstützung leisten möchten. Gemeinsam werden wir uns - sollte sich dies bewahrheiten - jedweder Gefahr entgegen Phandalin stellen.

 

Es grüsst euch im Namen der Hallen der Gerechtigkeit zu Niewinter und Erwartung baldiger Antwort

Asrael
Paladin des Torm
Schildknappe des Daltanius Silberhand
Novize im Orden der Panzerhandschuhe

Ergebenste Grüße an den Herrn Asrael Schildknappe zu Torm,

Sorgefältig und mit aufrichtigem Interesse habe ich euer kürzliches Schreiben gelesen und möchte euch mit diesem die offizielle Antwort des Rathhauses zu Phandalin übergeben.

Uns sich die Ereignisse welche in der Krypta des Dorfes vor sich gehen bekannt und ich versichere euch, dass kein Grund zur Sorge besteht. Diese Angelegenheit ist glücklicherweise vollständig unter Kontrolle der örtlichen Priesterin unter tatkräftiger und geschätzter Unterstützung der Magistrix Flammenzauber.
Es besteht also diesbezüglich weder eine Notwendigkeit noch ein offizielles Gesuch Reisende mit dieser, wirklich nahezu bedeutungslosen, inneren Angelegenheit des Dorfes zu betrauen.

 

Weitergehend bezugnehmend auf eure Anmerkungen gegenüber der Schülerin der zuvor erwähnten hochgeschätzten Magistrix, möge euch hiermit mitgeteilt sein, dass die tragischen Umstände die zu dieser unangenehmen und lebensbedrohlichen Situation gegenüber der Schülerin führten, vollständig untersucht und aufgeklärt wurden.

Besagte junge Schülerin, ferner unter den Namen Silberfeder geführt, sah sich glücklicherweise selbstständig in der Lage der dunkle Bedrohung durch die unheilige Präsenz des "nekromantisch wirkenden Todespriesters", Zitat, gegen ihre Person und umstehende schutzlose Bewohner, Einhalt zu gebieten.
Ein außerordentlicher Dankschreiben für das beherzte Eingreifen zum Schutze der Bewohner des Dorfes wurde ihr bereits übergeben.
Euer Empfehlungsschreiben gegenüber Fräulein Silberfeder kann somit als stattgegeben betrachtet werden.
Das Rathhaus dankt euch.

 

Ferner möchten wir euch darauf hinweisen, dass die Verantwortung gegenüber der Schülernin Silberfeder nicht in den Aufgabenbereich der Stadtverwaltung fällt.
Auch hier sei ein Verweis auf die Lehrmeisterin, die ehrenwerte Magistrix Flammenzauber, gegeben, welche alleinig mit der Erziehung und Ausbildung ihrer Schülerin betraut ist.

Eurem Gesuch zur Konsultation örtlicher Würdenträger wird hiermit stattgegeben.
Zeit und Ort werden euch von einem Boten bekannt gegeben.

Hochachtungsvoll,
Rathhaus zu Phandalin

Gezeichnet Harbin Wester, Stadtvorsteher zu Phandalin