Forum

Du musst dich anmelden um Beiträge und Themen zu erstellen.

Eine Shou in Phandalin

Der Morgen begann zu dämmern. Leichter Nebel kroch über den Boden und die Vögel zwitschern fröhlich ihre Melodie den ersten Sonnenstrahlen entgegen. Keko war bereits seit einer ganzen Weile auf den Beinen und dunkle Ringe umgaben ihre Augen. Scheinbar hat sie die letzte nacht kaum ein Auge zugemacht. So bewegte sie sich etwa abseits des Minenwegs über eine etwas erhöht liegende Wiese. Hochkonzentriert wirbelte sie ihren Stab geschickt und geübt um und über ihren Körper. Mittendrin ließ sie den Stab mit schnellen wechselnden Griffen vor sich kreisen, dass eine Art Schild entstand, welcher Pfeile und Steine abzuwehren vermag, ehe sie ihren Übungen fortsetzte. Diese Art Tanz hatte etwas anmutiges an sich und es schien, als würde sie gegen jemand unsichtbares kämpfen oder mit jemand unsichtbaren tanzen.

Später, der Morgen war schon vergangen und der vormittag angebrochen, ließ sie sich am Bach rückwärts, völlig außer Atem ins Gras sinken. Arme und beine von sich gestreckt, schließ sie völlig erschöpft ein.